„What the Heck?!“ 2026: Home Assistant fragt im November nach Hürden
Home Assistant ruft den ganzen November 2026 zum „Month of What the Heck?!“ auf. Gefragt sind diesmal auch Einsteiger und Mitbewohner, die Home Assistant nicht selbst eingerichtet haben.
Home Assistant ruft im November 2026 zum „Month of ‚What the Heck?!‘“ (WTH) auf. Einen Monat lang sammelt das Projekt Rückmeldungen dazu, was an Home Assistant schwer verständlich, verwirrend oder ärgerlich ist. Die Aktion findet nur alle zwei Jahre statt, hat dieses Mal aber einen anderen Schwerpunkt.
Die Open Home Foundation arbeitet nach eigenen Angaben in diesem Jahr daran, Home Assistant zugänglicher zu machen. Das System soll nicht nur für die Person funktionieren, die es eingerichtet hat, sondern für alle im Haushalt. Entsprechend richtet sich der Aufruf ausdrücklich auch an Einsteiger, an Nutzer ohne technischen Hintergrund und an Mitbewohner.
Was das Projekt abfragt
Gesammelt wird im Forum der Community, in der Kategorie „Month of ‚What the Heck?!‘“. Die Kategorie ist laut Ankündigung den ganzen November über offen. Für einen Beitrag ist ein kostenloser Forenzugang nötig. Gefragt sind keine Lösungen und keine Fachbegriffe, sondern der konkrete Moment: was passiert ist, was erwartet wurde und warum es gestört hat.
Die Regeln im Überblick:
- Zuerst suchen und bei bestehenden Themen abstimmen, statt ein Duplikat anzulegen.
- Pro Thema genau ein WTH, damit sich jedes einzeln diskutieren und verfolgen lässt.
- Das Problem beschreiben, nicht die Lösung.
- Freundlich bleiben – viele Entwickler arbeiten ehrenamtlich.
Das Forum ist englischsprachig. Übersetzungen mit KI oder einem Übersetzungstool sind erlaubt, sollen aber gekennzeichnet werden. Der Originaltext gehört dann in einen eingeklappten Detailblock darunter.
Was nicht dazugehört
Die Aktion ersetzt nicht den üblichen Weg für Fehler und Wünsche. Wer sich mit GitHub auskennt, soll Bugs weiterhin dort als Issue melden. Wünsche nach neuen Integrationen oder Apps gehören laut Projekt in die Feature-Request-Diskussionen auf GitHub. Zum Umfang zählt dagegen alles, was Teil der Home-Assistant-Erfahrung ist, darunter die Companion-App, die Dokumentation und die Website.
Der Anlass: Profilbilder
Als Beispiel nennt Franck Nijhof das Profilbild. Bis zu Home Assistant 2026.10 konnte nur ein Administrator das Bild eines Nutzers ändern. Seit diesem Release kann jeder Nutzer sein eigenes Bild auf der Profilseite anpassen, auch ohne Administratorrechte. Es ist ein kleines Detail, das zeigt, worauf die Aktion zielt: Hürden, die dem Betreiber nicht mehr auffallen.
Was das für den eigenen Haushalt heißt
Das Projekt bittet Betreiber, die Mitbewohner zu fragen, was sie an Home Assistant stört, wo sie sich in App oder Dashboard verlaufen und ob sie verstehen, warum das System etwas Unerwartetes getan hat. Die Antworten können sie selbst im Forum posten oder die Betroffenen in eigenen Worten posten lassen.
Eine Zusage zur Umsetzung gibt es nicht. Laut den FAQ wird nicht alles behoben, und Stimmen im Forum sind kein Ranking. Sie zeigen aber, wie viele Nutzer auf dasselbe Problem stoßen. In früheren Ausgaben haben Contributor einzelne WTHs noch während des Monats umgesetzt; das erhofft sich das Projekt auch diesmal. Wie sich die Rückmeldungen auf die Entwicklung auswirken, lässt die Ankündigung offen. Eine Einführung zum System bietet der Ratgeber Home Assistant im Überblick.
Quellenverzeichnis
- “What the Heck?!” 2026: Everyone at home gets a say – Home Assistant (Blog)