Skip to main content Skip to page footer
Meine Devices: ✔ persönlich erprobt ✔ 100% HASS-tauglichansehen

Home Assistant 2026.10: Trigger-IDs per Häkchen, neue Kartenansicht, Theben-Gateway lokal

Home Assistant 2026.10 ist am 7. Oktober 2026 erschienen, fünf Wochen nach dem Vorgänger-Release.

Home Assistant Logo

Im Automations-Editor verzweigen Automationen nach Auslösern jetzt ohne selbst vergebene IDs, und die Karte zeigt Personen und Zonen deutlich übersichtlicher. Neu ist außerdem eine Integration, die das Smart-Meter-Gateway Conexa 3.0 von Theben lokal ausliest.

Daneben bekommt die Profilseite eine neue Ordnung, Dashboards erhalten die vollständigen Bedingungen aus dem Automations-Editor, und ein eigenes Panel listet alle Modbus-Verbindungen. Fünfzehn neue Integrationen kommen hinzu, viele davon aus dem Energiebereich.

Trigger-IDs ohne Handarbeit im Automations-Editor

Viele Automationen treten paarweise auf. Eine schaltet das Flurlicht bei Bewegung ein, eine zweite schaltet es nach Ende der Bewegung wieder aus. Home Assistant kennt seit Jahren einen Weg, beides in einer Automation zu bündeln. Jeder Auslöser bekommt eine ID, und die Bedingung „Ausgelöst durch“ verzweigt je nach auslösendem Ereignis.

Die Funktion war allerdings gut versteckt. Das Feld für die ID lag im Menü jedes einzelnen Auslösers. Die IDs mussten Nutzer selbst erfinden und später in der Bedingung richtig zuordnen.

Mit 2026.10 entfällt dieser Schritt. In der Bedingung „Ausgelöst durch“ setzen Nutzer Häkchen bei den gewünschten Auslösern und sehen dabei die Auslöser selbst statt einer ID. Eine Nummer entsprechend der Position in der Liste steht sowohl in der Bedingung als auch am Auslöser. Die IDs vergibt Home Assistant im Hintergrund und räumt sie beim Löschen eines Auslösers wieder auf. Das Eingabefeld für die Trigger-ID fehlt im Editor künftig.

Wer IDs in YAML selbst setzt, muss nichts ändern. Bestehende IDs funktionieren weiter, mehrere Auslöser dürfen sich eine ID teilen, und Home Assistant schreibt keine IDs in vorhandenes YAML. Der Editor achtet innerhalb der Bedingung auf zwei Fälle. Verweise auf nicht mehr vorhandene Auslöser markiert er. Teilen sich mehrere Auslöser eine ID, schlägt er eine Korrektur vor, die jedem Auslöser eine eigene ID gibt und die Bedingungen anpasst. Wer die geteilte ID bewusst nutzt, kann den Hinweis ignorieren. Damit schließt das Projekt einen Punkt der Roadmap der Open Home Foundation ab.

Mehr Details auf einen Blick

Auslöser, Bedingungen und Aktionen zeigen in ihrer Zeile jetzt Angaben, die bisher erst nach dem Aufklappen sichtbar waren. Dazu zählen Schwellwerte wie „über 10 °C“, die geforderte Dauer eines Zustands, der Versatz bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang sowie das Zeitlimit einer Warte-Aktion.

Die Ablaufverfolgung übernimmt die Optik des Editors. Jeder Auslöser, jede Bedingung und jede Aktion trägt das jeweils passende Symbol, nicht abgeschlossene Verzweigungen sind klar erkennbar. Ein verschiebbarer Trenner verteilt den Platz zwischen Graph und Details, und Screenreader beschreiben jeden Schritt.

Überarbeitete Karte auf Basis von OpenStreetMap

Der Unterbau stammt aus dem vergangenen Release-Zyklus. Damals blendete der bisherige Kartenanbieter plötzlich einen Hinweis auf einen erforderlichen API-Schlüssel in seine Kartenbilder ein und legte damit sämtliche Karten in Home Assistant lahm. Statt eines weiteren kostenlosen Anbieters stieg Home Assistant auf Vektorkacheln um, die die OpenStreetMap Foundation erzeugt und ausliefert. In den Release-Notes zu 2026.9 kam dieser Wechsel kaum vor.

Die Kacheln laufen über die Systemintegration Map tiles, die seit 2026.9 existiert und ohne Konfiguration startet. Sie holt die Daten über die eigene Instanz und hält zuletzt genutzte Kacheln im Arbeitsspeicher vor. Der Browser kontaktiert damit keine externen Kachelserver direkt. Bereits angesehene Kartenbereiche bleiben bei kurzen Internetaussetzern verfügbar.

Das Endgerät zeichnet die Karte selbst als Vektorgrafik. Straßen und Beschriftungen bleiben so in jeder Zoomstufe scharf, das Zoomen läuft flüssig. Für den Dunkelmodus gibt es einen eigenen Stil. Ältere Geräte ohne Unterstützung für Vektorkarten, etwa betagte Wandtablets, erhalten automatisch eine einfachere Karte.

Marker, Übersicht und Zonen

Personen erscheinen auf der Karte mit ihrem Bild, Zonen mit ihrem Symbol in eigener Farbe. Halten sich mehrere Personen in derselben Zone auf, teilen sie sich eine gemeinsame Blase statt übereinanderliegender Marker. Beim Herauszoomen verschmelzen überlappende Blasen.

Das Karten-Dashboard bekommt eine Übersicht mit den Reitern Personen, Geräte und Zonen. Auf dem Desktop steht sie neben der Karte, auf dem Smartphone lässt sie sich von unten hochziehen. Die Auswahl einer Person zeigt ihre jüngsten Aufenthalte, eingefärbt nach Zone. Die Auswahl einer Zone zeigt, wer sich gerade dort befindet. Dieselbe Übersicht erscheint bei einer Map-Karte in einer Panel-Ansicht. Der Zoneneditor nutzt ebenfalls die neue Karte und sortiert Zonen alphabetisch, mit Zuhause an erster Stelle.

Profilseite, Dashboards und Entitätsnamen

Die Profilseite war über die Jahre zu einer langen Liste gewachsen. Sprache, Theme, Datumsformat, Seitenleiste, Benachrichtigungen und Tastenkürzel standen untereinander in einem langen allgemeinen Reiter, daneben gab es nur noch einen für Sicherheit. Jetzt folgt die Seite dem Aufbau der Einstellungen. Oben stehen eine Karte mit dem Konto und das Theme, darunter Abschnitte für Darstellung, Lokalisierung, den aktuellen Browser beziehungsweise die App sowie Sicherheit. Einstellungen fallen dabei nicht weg.

Jeder Nutzer kann Namen und Profilbild jetzt selbst ändern, auch ohne Administratorrechte. Bisher war das nur Administratoren über die Personen-Einstellungen möglich. Der Name gilt für Benutzer und verknüpfte Person gleichermaßen und erscheint so in Seitenleiste, Dashboards und Assist.

Sichtbarkeit mit allen Bedingungen

Karten, Badges und Abschnitte lassen sich in Dashboards schon länger abhängig von Bedingungen ein- und ausblenden. Der Reiter für die Sichtbarkeit bot dafür bisher eine kleinere Auswahl als der Automations-Editor. Ab 2026.10 stehen dort dieselben Bedingungen bereit, darunter Template, Sonne, Zone und Gerät sowie Bedingungen aus Integrationen.

Sie lassen sich frei mit dashboardspezifischen Bedingungen wie Bildschirm und Benutzer kombinieren. So erscheint etwa eine Karte für die Gartenbeleuchtung nur nach Sonnenuntergang und nur auf dem Smartphone. Oben im Reiter zeigt Home Assistant, ob die Karte gerade sichtbar ist und ob jede einzelne Bedingung erfüllt ist. Bestehende Sichtbarkeitsregeln funktionieren unverändert.

Timer, Tile-Karten und Entitätsnamen

Timer-Helfer bekommen zwei neue Funktionen für die Tile-Karte. Die erste ergänzt Schaltflächen zum Starten, Pausieren und Abbrechen sowie optional zum Beenden. Die zweite startet einen Timer per Tipp mit voreingestellter Dauer, wahlweise als Schaltflächenreihe oder Auswahlliste. Die Voreinstellungen verwaltet der Timer selbst über seinen Detaildialog. Für Auswahl-Entitäten bietet die Tile-Karte zudem einen Schieberegler.

Neu in den Entitätseinstellungen ist ein Schalter, der einer Entität den Namen ihres Geräts gibt. Das hilft etwa beim Rauchmelder, dessen Rauchsensor sonst „Rauchmelder Rauch erkannt“ heißt. Bisher sprang ein geleerter Name sofort auf die Vorgabe der Integration zurück.

Das Home-Dashboard zeigt jetzt auch die aktiven Meldungen, die seit 2026.9 im Security-Dashboard konfigurierbar sind. Das Energie-Dashboard weist die Entladung mehrerer Batterien getrennt aus. Kalenderkarten können wieder eine Schaltfläche zum Anlegen von Terminen anzeigen, deren Position frei wählbar ist.

Modbus-Panel, KI-Anbindung und neue Bausteine

Mit 2026.9 begann die Modernisierung von Modbus: Integrationen bringen das Wissen über ein Gerät mit und teilen sich eine Verbindung. Bislang fehlte eine Stelle, die zeigt, welche Integration mit welchem Gerät spricht. Das neue Modbus-Panel unter Einstellungen > Konnektivität listet alle Modbus-Verbindungen samt Geräten und nutzenden Integrationen. Das gilt für serielle Schnittstellen ebenso wie für Netzwerk-Gateways und für Verbindungen aus YAML.

Eine geschlossene Verbindung ist dabei kein Fehler, sie öffnet sich bei der nächsten Anfrage wieder. Mit SolarEdge Modbus und KACO Modbus kommen zwei weitere Integrationen nach diesem Muster hinzu. STIEBEL ELTRON nutzt die geteilte Verbindung jetzt ebenfalls.

MCP-Server mit einem Klick

Home Assistant kann als Server für das Model Context Protocol (MCP) arbeiten, über den KI-Anwendungen wie Claude, ChatGPT oder Cursor auf das Smart Home zugreifen. Die Einrichtung erforderte bisher mehrere Schritte: Integration hinzufügen, freigegebene Bereiche wählen und die passende URL finden.

Die bisherige Seite für KI-Aufgaben unter Einstellungen > System trägt jetzt einen allgemeineren Namen und enthält eine MCP-Karte. Dort lässt sich der Server per Klick einschalten, die Karte listet die URLs mit Kopierschaltfläche. Neu eingerichtete Server geben standardmäßig alles frei, auch später hinzukommende Funktionen. Zugriff erhalten aber nur Administratorkonten. Beides lässt sich nachträglich ändern.

Umgekehrt erkennt die MCP-Client-Integration Anwendungen mit eigenem MCP-Server jetzt automatisch, die Verbindung erfordert dann nur noch eine Bestätigung. Bei Musikwünschen erhält die KI eine Trefferliste statt nur des ersten Ergebnisses und sucht auch innerhalb von Künstlern, Alben und Playlists. KNX bringt eigene KI-Werkzeuge mit. Ein Sprachmodell kann damit Gruppenadressen, Geräte und Funktionen aus dem ETS-Projekt abfragen, den Telegrammverlauf durchsuchen und Werte auf dem Bus lesen und schreiben.

Templates, Mähroboter und Glasbruch

Template-Entitäten können jetzt Klima-Entitäten sein. Damit entsteht aus losen Schaltern, Sensoren und Zahlenwerten ein eigenes Thermostat, angelegt als Helfer in der Oberfläche. YAML erlaubt zusätzlich Lüfter-, Preset- und Swing-Modi sowie Luftfeuchtigkeit. Binäre Template-Sensoren erhalten in der Oberfläche eine Verzögerung für das Ein- und Ausschalten, die bisher nur per YAML möglich war. Die neue Template-Funktion timedelta_string wandelt eine Dauer in lesbaren Text um.

Mähroboter-Entitäten bekommen eine Stopp-Aktion und einen Leerlauf-Zustand samt passendem Auslöser und passender Bedingung. Binärsensoren erhalten eine Geräteklasse für Glasbruch, die HomematicIP Cloud, SimpliSafe, Z-Wave und Hive bereits nutzen. Glasbruchsensoren zählen als Sicherheitssensoren und erscheinen im Security-Dashboard. Fehlermeldungen in der YAML-Konfiguration schlagen bei Tippfehlern den vermutlich gemeinten Schlüssel vor, und Passwortmanager füllen die Anmeldeseite wieder aus.

Integrationen und Home Assistant Link

Neue Integrationen

Fünfzehn Integrationen kommen hinzu, acht davon aus dem Energiebereich. Für Haushalte mit einem Smart-Meter-Gateway von Theben relevant ist Theben Conexa. Das Familienunternehmen aus Haigerloch baut seit 1921 Schalt- und Gebäudetechnik, darunter Zeitschaltuhren, Präsenzmelder und KNX-Komponenten. Die Integration liest das Gateway Conexa 3.0 über dessen HAN-Schnittstelle lokal aus und liefert Bezug und Einspeisung als Zählerstand. IP-Adresse, Benutzername und Passwort stellt der Netzbetreiber bereit. Manche Netzbetreiber müssen die HAN-Schnittstelle zudem erst freischalten.

Neue Werte liefert das Gateway mit der aktuellen Firmware nur alle 15 Minuten, Live-Werte sind nicht abrufbar. Da der Netzbetreiber die IP-Adresse des Gateways fest vorgibt, kann eine Anpassung der Netzwerkeinstellungen nötig sein, wenn Home Assistant in einem anderen Subnetz liegt.

Bis auf Sunsynk arbeiten auch die übrigen Neuzugänge für Photovoltaik lokal. SolarEdge Modbus startet direkt auf Platin-Niveau der Qualitätsskala und liest Wechselrichter über Modbus TCP ohne Konto und Cloud aus. Messwerte kommen im Abstand weniger Sekunden statt Minuten, zudem lassen sich Einspeisebegrenzung und Ladeverhalten der Batterie ändern. KACO Modbus bindet Wechselrichter von KACO new energy ebenfalls über Modbus TCP ein. my-PV steuert Geräte wie AC•THOR und AC ELWA 2, die Solarüberschuss in Warmwasser umwandeln, lokal und mit automatischer Erkennung im Netzwerk.

Abseits der Energie kommt Threema als Benachrichtigungsdienst hinzu. Die Integration verschickt Nachrichten über Threema Gateway, das ein Guthaben in Form von Credits voraussetzt. Mit hinterlegtem privaten Schlüssel sind sie Ende-zu-Ende-verschlüsselt, ohne ihn greift die serverseitige Verschlüsselung. Jeder Empfänger erhält eine eigene Notify-Entität. Gree Infrared, OSRAM Infrared und Persang Infrared steuern Klimageräte, RGB-Leuchten und Lautsprecher über einen vorhandenen Infrarot-Sender. Mit zusätzlichem Infrarot-Empfänger erkennen Gree und OSRAM auch Befehle der Originalfernbedienung.

Dazu kommen Axle Energy für Netzereignisse, Bitvis Power Hub für Stromzähler mit HAN-Port und Sunsynk für Hybridwechselrichter über die Herstellercloud. INDI Allsky bindet Himmelskameras ein, Vitesy einen Luftreiniger für den Kühlschrank, Willow Pflanzensensoren und Zonneplan dynamische Strom- und Gaspreise aus den Niederlanden.

Verbesserungen im Bestand

Die Integration für den Bosch Smart Home Controller wächst deutlich. Rollläden, Markisen und Jalousien an Micromodulen erscheinen als Abdeckungen. Neue Schalter steuern Kindersicherung, Alarm-Überbrückung von Tür- und Fensterkontakten, Flüstermodus von Thermostaten und den Einbruchalarm des Rauchmelders II. Ein neuer Sensor zählt offene Türen und Fenster, Thermostate melden die Ventilstellung.

Saug-Wischroboter in der Roborock-Integration melden Andocken und Reinigungsstart jetzt in Echtzeit. Reolink steuert Schwenken und Neigen bei Mehrlinsen-Kameras an einem NVR oder Home Hub. Matter ergänzt Schalter für optischen und akustischen Alarm von Wassermeldern wie dem IKEA KLIPPBOK sowie für das Verriegeln per einfacher Berührung an Schlössern. ESPHome-Geräte bauen die Verbindung zu Home Assistant über die Option outgoing_connection auf Wunsch selbst auf.

Philips Hue erhält Schalter für MotionAware-Zonen und eine Szenenauswahl für Räume und Zonen. Apple iCloud bindet Kalender und Erinnerungen ein, Teslemetry steuert Powerwall und Fahrzeug bevorzugt lokal. Volkszaehler lässt sich jetzt über die Oberfläche einrichten.

Tuya unterstützt deutlich mehr Gerätetypen, darunter zweikanalige Hutschienen-Energiezähler, Leitungsschutzschalter, Wallboxen und Wasserventile. Dreiphasige Zähler melden zusätzlich Blind- und Scheinleistung sowie den Leistungsfaktor je Phase. Matter-Geräte mit Leistungsmessung liefern jetzt auch Netzfrequenz und Leistungsfaktor. Z-Wave bekommt drei Bedingungen im Automations-Editor für Knotenstatus, Konfigurationsparameter und beliebige Werte, die Netzwerkkarte zeigt auf Wunsch das tatsächliche Mesh.

Neue virtuelle Integrationen verweisen auf bestehende Integrationen und verbessern die Auffindbarkeit. Darunter sind Austroflamm, HAAS+SOHN und HETA, die alle über die Fumis-Integration laufen.

Acht Integrationen entfallen, darunter Etherscan, Melnor RainCloud und Zestimate, deren Schnittstellen abgeschaltet sind. Für Photovoltaik-Anlagen betrifft das SolarEdge Local, deren lokale Schnittstelle SolarEdge mit Firmware-Updates ab 2020 deaktiviert hat. Als Ersatz nennt das Projekt die Cloud-Integration SolarEdge oder lokal die neue Integration SolarEdge Modbus.

Home Assistant Cloud wird zu Home Assistant Link

Nabu Casa hat am 2. Oktober angekündigt, Home Assistant Cloud in Home Assistant Link umzubenennen. Der Dienst selbst bleibt derselbe. Der neue Name soll den Unterschied zu Cloud-Diensten großer Anbieter deutlicher machen und das Missverständnis ausräumen, Home Assistant laufe dabei in der Cloud. Offiziell soll die Umbenennung mit Release 2026.12 im Dezember erfolgen. Nabu Casa hat zudem alle Server auf Bare-Metal-Hardware umgezogen und prüft beim Start jetzt die Latenz zu mehreren Servern, um den schnellsten zu wählen.

Änderungen mit Anpassungsbedarf

Der veraltete Legacy-Modus des Home-Assistant-Anmeldeanbieters entfällt. Benutzernamen gelten nur noch in normalisierter Form, also kleingeschrieben und ohne Leerzeichen am Anfang oder Ende. Wer zuvor eine entsprechende Reparaturmeldung gesehen hat, passt die betroffenen Namen an.

Die Aktionen mqtt.publish und mqtt.dump sowie synology_dsm.reboot und synology_dsm.shutdown setzen jetzt ein Administratorkonto voraus. Automationen mit eigenem Auslöser sowie die von ihnen gestarteten Skripte und Szenen laufen ohne Benutzerkontext und bleiben unberührt. Ruft dagegen ein Nicht-Administrator die Aktion selbst auf, etwa per Dashboard-Schaltfläche oder durch manuellen Start eines Skripts, scheitert sie mit „Unauthorized“.

Zustandsbedingungen mit der Option for schlagen jetzt bei der Konfigurationsprüfung fehl, wenn sie ein Attribut, eine Liste von Zuständen oder den Zustand einer anderen Entität prüfen. Diese Kombinationen unterstützten nie eine Dauer und verhielten sich bisher anders als erwartet.

Bei telegram_bot.download_file muss ein angegebener directory_path in allowlist_external_dirs stehen. Proxmox VE meldet die Betriebszeit als Zeitstempel statt in Sekunden. Sofar-Wechselrichter ohne Energiezähler verlieren sechs Energiesensoren, die nie echte Werte lieferten. Bei IoTaWatt ändert sich die Einheit für Blindleistung von VAR zu var, eine Reparaturmeldung passt die Langzeitstatistik ohne Datenverlust an.

Bei easyEnergy zählen die Sensoren für Zeiträume mit gleichem oder niedrigerem beziehungsweise höherem Preis jetzt Preisperioden statt Stunden. Sie verlieren dabei die Einheit h. EnergyZero ändert dasselbe beim Sensor für gleiche oder niedrigere Preise. Mealie setzt mindestens Version 3.2 voraus, Libre Hardware Monitor mindestens Version 0.9.5. UpCloud fragt fest alle 60 Sekunden ab. Linode und Tank Utility starten nicht mehr, da ihre Python-Bibliotheken seit Jahren ohne Pflege sind.

Der Sensor für den Ladestatus von OpenEVSE meldet jetzt feste Zustände in snake_case wie charging oder not_connected statt der Rohwerte der Wallbox. Automationen, die auf die alten Werte prüfen, brauchen eine Anpassung. Bei Teslemetry entfallen für Fahrzeuge mit Datenstreaming die Entitäten, die nur per kostenpflichtigem API-Abruf aktualisierbar waren. Die UniFi-Network-Integration lässt sich nicht mehr durch erneutes Hinzufügen desselben Standorts umkonfigurieren, dafür gibt es eine eigene Option zum Umkonfigurieren.

Das erste Patch-Release 2026.10.1 erschien am 10. Oktober und behebt unter anderem Fehler bei Hue, TRÅDFRI, WLED, FRITZ!SmartHome und dem generischen Thermostat. Für Kamerastreams kehrt die Verbindung ohne Zertifikatsprüfung zurück, eine neue Option verify_ssl steuert dieses Verhalten.

Quellenverzeichnis

Zur News-Übersicht

Ein ausführlicher Überblick über Funktionen, technische Basis, Möglichkeiten der beliebten Plattform sowie erste Tipps zu Hardware und Einrichtung.

Vergleich von Green, Raspberry Pi 4/5, Yellow und Intel NUC. Mit Stromkosten-Tabelle, konkreten Empfehlungen und Tipps zum richtigen Einstieg.

ZHA und Zigbee2MQTT für Home Assistant: Funktionsweise, Hardwarekompatibilität, Installation und praktische Unterschiede erklärt

Erfahre, wie du Homematic mit Home Assistant verbindest und eine Vielzahl neuer Smart-Home-Möglichkeiten durch die Kombination beider Systeme erschließt.